Christiane Paul in MY LIFE: “Pfandflaschen gehörten immer zu meinem Leben”
Die Schauspielerin über umweltbewusste Kindererziehung, Politik und Nachhaltigkeit in der DDR
Die 35-jährige Schauspielerin Christiane Paul achtet auf ihren nachhaltigen Lebensstil. In MY LIFE verrät sie, dass sie ein “Eco”-Auto fährt, bei längeren Strecken den Zug nimmt – und demnächst der Kauf eines Familientandems ansteht. Sie beklagt, dass die Politik trotz guter Regelungen wie dem Dosenpfand oft das Große und Ganze vergisst: “Die kleinen Schritte, die jeder machen kann, sind richtig und wichtig, aber sie werden langfristig nicht ausreichen. Generell sehe ich die Entwicklung sehr pessimistisch.”
Christiane Paul wuchs in der DDR auf. “Wiederverwertung von Glas und Papier war für uns immer selbstverständlich”, erzählt sie. “Pfandflaschen und Frosch-Reiniger gehörten quasi immer schon zu meinem Leben. Wir haben ja alles gesammelt, Glas, Korken, Deckel von Bierflaschen. Recycling war auch in den Siebzigern und Achtzigern im Osten ein großes Thema.” Das erste, was sie nach der Wende kaufte, war ein Umweltberater für ihre Eltern.
Diese Selbstverständlichkeit trägt Christiane Paul in die nächste Generation weiter. Sie engagiert sich für die Deutsche Aidshilfe und “Deine Stimme gegen Armut”, war auch für Greenpeace aktiv. “Quasi nebenbei, im Alltag”, sagt Christiane Paul, lernten ihre Kinder, was es heißt, auf die Umwelt zu achten. “Sehr viel funktioniert über Nachahmung. Mülltrennung praktizieren wir ganz selbstverständlich, und wir gehen viel in den Biomarkt. Die Schulen und Kindergärten ziehen tollerweise mit.”
Das komplette Interview erscheint in der aktuellen Ausgabe von MY LIFE, ab sofort im Handel erhältlich.
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