Archive for May, 2008
“Der blaue Planet” von Karat: beliebtestes Cover der DDR-Musikgeschichte
0Internet-User haben gewählt. Musikfans können die populärsten Motive auf Leinwand bestellen
Ab dem 29. Mai können sich Musikfans im “covercult-Shop” auf www.super-illu.de/amiga die beliebtesten Plattencover des Labels AMIGA auf Leinwand bestellen. Die Aktion von SUPERillu und SONY BMG würdigt die populärsten Entwürfe für Plattenhüllen der DDR-Musikgeschichte. Aus insgesamt hundert Motiven hatten die Internetnutzer zuvor ihre Favoriten gewählt. Besonders hoch in der Gunst der User stand “Der blaue Planet” – 160 der 1.500 Stimmen gingen an das Hit-Album von Karat. Laut Votum ebenfalls unvergessen: das Cover von Sillys “Bataillon D’Amour”. Den dritten Platz belegte das Plattenmotiv des Samplers “Hello Again”.
In Zukunft werden ständig weitere Motive die Kollektion erweitern. Jochen Wolff, Chefredakteur der SUPERillu: “Die Plattencover sind teilweise wahre Kunstwerke, teilweise einfach nur kultig. In beiden Fällen transportieren sie aber ein Stück der bewegten DDR-Musikgeschichte.” Die auf Leinwand gedruckten Motive kosten je nach Größe (40x40cm; 80×80; 100×100; 120×120) zwischen 49 und 199 Euro. Das ehemalige DDR-Plattenlabel AMIGA wurde vor 60 Jahren gegründet und gehört inzwischen zu SONY BMG.
AMICA: Madonna träumt davon, in Opernhäusern aufzutreten
0Die Sängerin spricht im Exklusiv-Interview mit dem Fashionmagazin AMICA über ihre Wünsche, ihre Ängste und das neue Album
Pop-Diva Madonna, bekannt für ihre aufwendigen Konzertproduktionen, verrät im Interview mit AMICA: “Ich träume davon, in Opernhäusern aufzutreten.” Ihr schwebt dabei eine Show in einem “sehr intimen Rahmen” vor. “Meine Monsterproduktionen und der Wunsch nach intimer Atmosphäre gehen einfach nicht zusammen”, erklärt Madonna.
Bei großen Auftritten fühle sich die Sängerin nicht immer nur unbesiegbar, in gefüllten Hallen habe sie sogar Panikattacken, erzählt sie. “Meine Panik besteht darin, dass jeder im Raum mir die Luft wegatmet”, sagt Madonna. Diese Attacken übersteht sie, indem sie dem Publikum den Rücken zudreht und tief durchatmet, so die Sängerin im AMICA-Interview.
Auf die Frage, wovor sie am meisten Angst habe, antwortet Madonna: “Also, um ehrlich zu sein – vor dem Tod.” Über das Älterwerden sagt sie: “Dass man über mehr Erfahrung verfügt und aus Fehlern gelernt hat, sehe ich als Vorteil an.” Außerdem fühle sie sich ein bisschen weiser und sei weniger aufbrausend als früher. Über die Zusammenarbeit mit Menschen, die nur halb so alt sind wie sie, erzählt der Star: “Ich strenge mich dann noch mehr an, um mithalten zu können… Bisher bin ich noch in der Lage, es allen zu zeigen.”
Madonna hat gerade ihr neues Album “Hard Candy” veröffentlicht, bei dem sie mit Hitproduzenten Pharrell Williams, Timbaland und Justin Timberlake zusammengearbeitet hat. Über Justin Timberlake erzählt sie: “Wir haben gegenseitig versucht, noch eins draufzusetzen und hatten Riesenspaß dabei.”
Das ausführliche Exklusiv-Interview mit Madonna können Sie in der Juni-Ausgabe von AMICA nachlesen, am Kiosk erhältlich.
Gunter Sachs zu Gast bei ‘BURDA LIVE’ in den Medien Park Verlagen
0Große Sachs-Retrospektive “Die Kunst ist weiblich…” in Offenburg vorgestellt
Wie nur wenige hat Gunter Sachs die Entwicklungen der Kunst im letzten halben Jahrhundert verfolgt und als Sammler, Dokumentarfilmer, Museumspräsident, Galerist und Fotograf mitgeprägt. Das Museum der bildenden Künste Leipzig zeigt zum ersten Mal alle wichtigen Abschnitte aus dem Leben des “Weltenbummlers” und vereint in der großen Retrospektive “Die Kunst ist weiblich…” (2. März bis 22. Juni 2008) fünfzig Jahre Kunst und Lebenskunst. Wie es zu dieser erfolgreichen Retrospektive mit bereits 38.760 Besuchern (Stand: 17.05.2008) kam und was sich hinter dem Namen verbirgt, erklärte der “Gentleman-Playboy” heute gemeinsam mit seiner Frau Mirja bei BURDA LIVE in den Medien Park Verlagen.
Für Sachs gibt es drei gute Gründe, die den Titel seiner Ausstellung erklären: “Erstens zeigt schon ein Blick ins Wörterbuch, dass die Kunst weiblich ist. Zum Zweiten gibt es keine männliche Muse und drittens kommt die wahre Kunst aus der Intuition, von der selbst wir Männer wissen, dass sie weiblich ist.”
Auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern zeigt das Museum Werke aus seiner Kunstsammlung, darunter zum Beispiel bedeutende Vertreter des Nouveau Réalisme, des Surrealismus und der Pop-Art, sowie rund 240 Fotografien mit zum Teil unveröffentlichten Arbeiten. Mit vier preisgekrönten Dokumentarfilmen präsentiert sich das filmische Werk, darunter der Sportfilm “Happening in White”, ein in den 70er Jahren produzierter Film in damals revolutionärer Super-Zeitlupentechnik.
Die maßstabs- und originalgetreue Rekonstruktion der legendären Turmwohnung im “Palace-Hotel” in St. Moritz, die Gunter Sachs mit seiner Ehefrau Mirja 1969 bezog,
markiert den Höhepunkt der Ausstellung. Das Appartement, das durch bedeutende Künstler jener Zeit wie Tom Wesselman, Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Arman, César, Yves Klein und Allen Jones gestaltet wurde, ist ein lebendiges Stück Kunst- und Zeitgeschichte, ein Unikat der ausgehenden Sixties.
Ergänzt wird die spektakuläre Schau durch zahlreiche private Erinnerungsstücke wie sein Münch-Motorrad und den Bobschlitten, mit dem er in den 50er Jahren Junioren-Europameister wurde.
Karl Lagerfeld bei ‘BURDA LIVE’ in den Medien Park Verlagen
0Zweifacher Bambi-Preisträger sprach exklusiv über “Metamorphoses of an American”und das Kulturprojekt “Chanel Contemporary Art Container”
Der charismatische Kosmopolit und Designer Karl Lagerfeld gab heute exklusiv in den
Burda Medien Park Verlagen in Offenburg erste Einblicke in sein jüngstes Werk
“Metamorphoses of an American” – vier Bände mit insgesamt mehr als 1200 Fotos, die eindrucksvoll die Entwicklung des Models Brad Kroenig vom unbekannten “All American Boy” zum weltweit begehrtesten männlichen Model anhand fotografischer Inszenierungen und Dokumentationen zeigt. Lagerfeld wählte dabei ein Spektrum von literarischen und kulturellen Referenzen. Das Buch (Steidl Verlag) wird am 16. Mai in der Galerie Pace McGill in New York vorgestellt. In Deutschland wird es voraussichtlich Ende Mai in den Handel kommen.
Über Mode, Design und Stil sprach Lagerfeld auf der Bühne von ‘BURDA LIVE’ gemeinsam mit Patricia Riekel, Chefredakteurin BUNTE, InStyle und AMICA, und stellte das internationale Kulturprojekt “Chanel Contemporary Art Container” vor, ein reisendes Kunstmuseum, das er gemeinsam mit der Star-Architektin Zaha Hadid entworfen und realisiert hat. Die futuristische Ausstellungshalle ähnelt einer Rauten-Stepptasche und wird bis 2010 als mobiles Chanel-Museum in Hongkong, Tokio, New York, L. A., London, Moskau und Paris zeitgenössische Kunst zeigen.
“Die Idee, einem Museum die Form einer gesteppten Handtasche zu verleihen, dem Inbegriff aller Weiblichkeit und Sinnbild großer Modegeschichte, kann nur einem Kreativ-Genie wie Karl Lagerfeld und einer außergewöhnlichen Erscheinung wie der international renommierten Architektin Zaha Hadid gelingen”, so Patricia Riekel.
Das Haus Burda verbindet eine lange Tradition mit Karl Lagerfeld: Aenne Burda, die
“Königin der Kleider”, die das größte Modezeitschriften-Imperium der Welt geschaffen hat, und Lagerfeld schätzten sich in Sachen Mode und auch privat. Der zweifache BAMBI-Preisträger (1998 und 2005) realisierte bereits zahlreiche Foto-Produktionen für verschiedene Burda-Titel.
Colin Farrell im freundin-Interview: “Filme können dich in den Wahnsinn treiben”
0Der irische Schauspieler spricht in freundin über seinen Erfolg und das Vaterglück
Mit freundin spricht der Schauspieler Colin Farrell über die Schattenseiten seines Erfolgs: “Filme können dich in den Wahnsinn treiben, dir das Herz brechen oder dich einfach physisch kaputt machen”. Das sei ihm selber schon alles in verschiedenen Phasen passiert. Da er sich in den letzten Jahren sehr verausgabt habe, müsse er jetzt ein bisschen kürzer treten, so Colin Farrell zu freundin.
Farrells Motto war lange Zeit “Carpe Diem”, er hätte nur für den Moment gelebt und nie an den nächsten Tag gedacht. Über sein extremes Partyleben erzählt er: “Manche Leute meinten sogar, ich hätte Todessehnsucht”. Doch inzwischen hat er eine andere Perspektive, er möchte sehen, wie sein Sohn heranwächst. Colin schwärmt von dem Vierjährigen: “James ist die großartigste Erfahrung überhaupt. Er strahlt ein solches Glücksgefühl aus, das überwältigt mich völlig”.
Schauspieler Colin Farrell ist ab dem 15. Mai wieder in den Kinos zu sehen. In der schwarzen Independent-Komödie “Brügge sehen… und sterben?” überzeugt er als depressiver Killer.
Das ausführliche Interview mit Colin Farrell können Sie in der aktuellen Ausgabe der freundin (10/08) nachlesen.